Meldung 2401

Mittwoch, 14.08.2019, 02:10 Uhr

aktuell24
Gewaltverbrechen in Wolfsburg:

Zwei Personen schweben zunächst in Lebensgefahr - Einer von ihnen verstirbt noch in der Nacht im Krankenhaus - Notruf ging in der Leitstelle ein - Polizei schweigt aus ermittlungstaktischen Gründen

Spuren- und Zeugensuche begonnen - Bereich weiträumig abgesperrt - Angeblich soll es eine Schiesserei gegeben haben - Mordkommission gebildet - Spuren- und Zeugensuche geht am Mittwoch weiter

Es ist gegen 22 Uhr am Dienstagabend, als in der Einsatzzentrale der Polizei in Wolfsburg ein Anruf eingeht. In Wolfsburg Vorsfelde sollen in einer Straße zwei Verletzte liegen. Sofort eilen Rettungskräfte zum genannten Ort und finden tatsächlich Schwerstverletzte auf. Nach einer Erstversorgung geht es für die beiden in Lebensgefahr schwebenden Verletzten in die Kliniken nach Wolfsburg und Braunschweig.

Während die Arbeit der Rettungskräfte sich dem Ende neigt, beginnt die der Polizei nun erst im Detail. Es gilt nicht nur Spuren zu suchen, sondern auch Zeugen des Geschehens. Zum einen dient dies der Eingrenzung des Tatorts und zum anderen der Aufklärung des Verbrechens. Hundeführer sind hierzu auch nach Vorsfelde gekommen, um im Zweifel sofort einsatzklar zu sein. Der Tatortbereich ist weiträumig abgesperrt. Die Beamten suchen unter anderem an einer Haustüre und im Randbereich vom Gehweg zum Grün.

Weitere Details zu dem Vorfall sind bislang nicht bekannt, die Polizei steht noch am Anfang ihrer Ermittlungen. Diese müssen auch erst noch anlaufen. "Zu den Hintergründen wissen wir derzeit noch gar nichts", teilt Pressesprecher Sven-Marco Claus von der Polizei Wolfsburg mit.

Update:

Noch in der Nacht ist einer der Verletzten im Krankenhaus verstorben. Laut unseren Agenturinformationen soll es eine Schießerei gegeben haben. Eine entsprechende Anfrage ist bei der Polizei gestellt. Ein O-Ton zu den Neuerungen in Planung.


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