Meldung 2681

Dienstag, 29.09.2020, 16:15 Uhr

aktuell24
Gasexplosion zerreißt die Stille in Ferienwohngebiet:

Schuppen in tausend Trümmer zerrissen - Besitzer schwer verletzt - Vier Nachbarhäuser beschädigt

Bereich weiträumig abgesperrt - Rettungskräfte mit Großaufgebot im Einsatz - Nachbarn wollten helfen und hörten ein Zischen

Ein lauter Knall zerreißt am Dienstagnachmittag die Stille im Ferienwohngebiet am Tankumsee bei Isenbüttel im niedersächsischen Landkreis Gifhorn. Entgegen ersten Informationen stehen keine zwei Häuser in Vollbrand, sondern es ist nach einer Gasexplosion lediglich ein Schuppen in tausend Trümmer zerrissen. In diesen entdecken die Rettungskräfte den schwer verletzten Besitzer. Nach einer Erstversorgung kommt der 49-jährige Mann mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Die 51-jährige Ehefrau des Verletzten befand sich zum Zeitpunkt der Explosion auf ihrer Arbeitsstelle.

Wie es zu der Gasexplosion kam, ist derzeit noch unklar. Jedoch sind vier Häuser in der Nachbarschaft beschädigt. Jedoch ist nicht bekannt, ob durch herumfliegende Trümmerteile oder die aus der Explosion resultierende Druckwelle. Momentan ist der Bereich weiträumig abgesperrt und nur schwer einsehbar. Die Rettungskräfte sind noch mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Nachbarn sprechen über das Erlebte und sind noch immer fassungslos. Schräg gegenüber war die massive Druckwelle der Explosion kurz nach dem heftigen Knall noch zu spüren. Diese sorgt wohl auch dafür, dass beim direkten Nachbarn alle Scheiben auf der betroffenen Seite besten und der Zaun, umgeknickt wie ein Zahnstocher, auf dem Grundstück liegt. Selbst schräg gegenüber auf dem Nachbargrundstück haben Anwohnerinnen noch Trümmerteile durch die Luft fliegen sehen.